Damit es nie wieder geschehen kann…

Am 04. Juli 2015 jährte sich die Ermordung von Walter Richter, Max Niklas und Arthur Thiermann an der Schneise 31 in Altenberg durch die Gestapo zum 80. Mal. Gern folgten Antifaschist_innen aus Ostsachsen der Einladung unserer Freunde aus Pirna zu einer Gedenkveranstaltung an diese Widerstandskämpfer. Bei dieser wurden die Namen der Opfer des Faschismus im ehemaligen Landkreis Pirna verlesen. Bewegend informierte Eva Mendl, die Tochter von Johannes Müller (er konnte der Ermordung entkommen) über ihren Vater. Sie verlas einige Briefe, die er aus dem Gefängnis und später aus dem Konzentrationslager Mauthausen schrieb. Steffen Richter vom AKuBiZ e.V. begleitet die würdige Veranstaltung musikalisch. Im Anschluss war es den Teilnehmenden eine Ehre, am Gedenkstein für die kommunistischen Widerstandskämpfer einen Kranz niederzulegen. Was war am 04. Juli 1935 geschehen? Vier Kommunisten wollten Literatur über die deutsch-tschechoslowakische Grenze schmuggeln und gerieten in einen Hinterhalt. Sie waren verraten worden. Drei von Ihnen fanden bei dem Feuergefecht den Tod, Johannes Müller konnte entkommen. Dank an AKuBiZ e.V. für diese tolle Veranstaltung… Damit es nie wieder geschehen kann!

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