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Denkmal für die »Opfer des Faschismus« am Wilhelmsplatz

Das 1948 errichtete Denkmal für die »Opfer des Faschismus« am Wilhelmsplatz (vorher Karl-MarxPlatz) befindet sich auf der Ostseite des Platzes. Es ist als gedrungener Pfeiler über quadratischem Grundriss in Sandsteinblöcken gefertigt worden. Der rote Winkel als bereits in den ersten Nachkriegsmonaten zum Symbol gewordenes Zeichen für die »Opfer des Faschismus« wurde in roten polierten Granitplatten […]

Gedenktafel auf dem Postplatz

Am linken Flügel des heutigen Gerichtsgebäudes am Postplatz 18 ist eine Gedenktafel angebracht. Gewidmet wurde sie Soldaten und Zivilisten, die im Frühjahr 1945 hier ermordet wurden, weil sie nicht mehr an Kampfhandlungen teilnehmen wollten. Ihre Leichen waren zur Abschreckung mehrere Tage auf diesem Platz liegengelassen worden. Die Tafel informiert darüber: „Auf diesem Platz lagen im […]

Lebensbild des Antifaschisten Karl Krause

Karl Krause wurde am 18. September 190 als Kind einer Arbeiterfamilie in Berlin geboren. Seine Eltern heirateten 1902 in Varnsdorf. Da im damaligen Deutschland bessere Verdienstmöglichkeiten bestanden als in Varnsdorf, zog die Familie nach Berlin und der Vater fand als Maler Arbeit. Karl Krause besuchte die Volksschule in Berlin. In seiner Schulklasse wurden 40 Jungen […]

Das Außenlager des KZ Groß- Rosen in Chrastava/ Bily Kostel

In der kleinen tschechischen Stadt Chrastava befand sich eine Munitionsfabrik der Firma Spreewerk GmbH mit Sitz in Berlin, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Industrie-Werke AG (DIWAG)errichtet worden. Hinter diesem Firmenkomplex stand die Deutsche Wehrmacht, die bereits 1936 begann, entsprechende Firmen im Rahmen der Kriegsvorbereitungen aufzubauen.[1] In dieser Fabrik waren insgesamt etwa 1000 Frauen, meist jüdischer Herkunft […]

Emil Kalbaß

Emil Kalbaß wurde in Schönbach, Kreis Löbau geboren. Von Beruf war er Schlosser. Er war Reichsbannermann und ein aktiver Kämpfer gegen den Hitlerfaschismus. [1] Der Antifaschist Emil Kalbaß was das erst Opfer der Faschisten in Zittau. Er wurde von der SA ermordet. Die Wahlen von 1929 uns 1930 hatten gezeigt, dass es auch in Zittau […]

Elsa Hentschke

Elsa Hentschke wurde in Oberseifersdorf geboren und war seit 1932 Mitglied der KPD. Sie war aktiv in der Partei tätig und erwarb besondere Verdienste bei der Festigung der Freundschaft mit der Sowjetunion. 1934 wurde sie verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Haftstrafe verbüßte sie im Zuchthaus Waldheim. 1945 war sie eine Aktivistin der […]

Eduard Timm

Er wurde in Lippi, Kreis Preußisch – Standard geboren. 1928 siedelte er nach Eckartsberg über und arbeitete als Melker. 1930 trat er der KPD bei und wurde 1932 Stadtteilleiter der KPD in Zittau Süd. 1933 wurde er verhaftet und in das KZ Hainewalde verschleppt. Nach seiner Entlassung arbeitete er in der Illegalität weiter. 1943 wurde […]

Martin und Lina Wehnert

Martin Wehnert wurde in Zittau geboren. 1928 wurde er zum Politischen Sekretär der KPD Ortsgruppe Zittau gewählt. . Am 17. November 1929 finden Kommunalwahlen statt. Martin Wehnert wird Abgeordneter  der kommunistischen Stadtverordnetenfraktion, der er bis 1933 angehört. [1] Am 27. Januar 1932 spricht er bei einer öffentlichen Erwerbslosenversammlung der KPD in Olbersdorf zum Thema: “ […]

Bruno Schröter

Bruno Schröter  arbeitete im Phänomenwerk in Zittau. 1933 emigrierte er in die CSR und kämpfte von dort aus aktiv gegen den Faschismus. Im August 1936 ging er nach Spanien um den Freiheitskampf des spanischen Volkes zu unterstützen. Dort ist er Ende November 1939 gefallen. Bis 1990 wurde gab es in Zittau die Bruno – Schröter […]

Arthur Neumann

Arthur Neumann  arbeitete in der Möbelfabrik Liske in Zittau. 1927 wurde er in Olbersdorf zum Gemeindevertreter gewählt. 1933 emigrierte er in die CSR, da überall in der Oberlausitz Steckbriefe von ihm aushingen, auf denen die Faschisten eine hohe Geldsumme für seine Ergreifung versprachen. Von der CSR aus beteiligte er sich an illegalen Aktionen gegen die […]

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