PM 02.12.2010: JUGEND FÜR EUROPA unterstützt Zittauer Jugendliche bei der Erforschung antifaschistischer Denkmäler im Dreiländereck

Mit 6.500 Euro fördert das EU-Programm „Jugend für Europa“ die „Initiative für eine lebendige Gedenkkultur“ aus Zittau.
14 junge Menschen aus Zittau und Umgebung wollen unter anderem aufgrund der aufgekommenen Diskussion über die Wiedereinführung der Grenzkontrollen im Dreiländereck und dem mitschwingenden bedrohlichen Nationalismus mit diesem Projekt ein Zeichen für einander verstehen und voneinander lernen setzen. „Intoleranz und übersteigertes Nationalempfinden haben unter anderem zum Nationalsozialismus geführt. Die Erforschung und Dokumentation der Geschichte der antifaschistischen Denkmäler und Gedenkstätten soll somit eine Mahnung sein, dass Derartiges nie wieder passiert.“, erklärt Elisabeth Böhme, Mitglied der Initiative.

Mit ihrem Projekt wollen sie junge Menschen für geschichtliche Themen sensibilisieren und zeigen, dass es auch in einer Kleinstadt wie Zittau möglich ist, Jugendprojekte mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten zu initiieren. Gleichzeitig wollen sie mit dem Projekt ihren Anteil an der Aufklärung über den europäischen Gedanken des friedlichen Miteinander, der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz leisten.

„Wir interessieren uns für die Geschichte der antifaschistischen Widerstandsbewegung in  unserer Region. Wer hierüber Informationen besitzt und unsere Nachforschung damit bereichern möchte, kann sich gern an die Projektgruppe wenden.“, so  Tuomo Neumann.

Zu erreichen ist die „Initiative für eine lebendige Gedenkkultur“ im Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2 in Zittau bzw. per E- Mail: gedenkkultur@infoladen-zittau.de

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Gedenkkultur.info, c/o. Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, 02763 zittau