Martin und Lina Wehnert

Lina Wehnert

Lina Wehnert

Martin Wehnert wurde in Zittau geboren. 1928 wurde er zum Politischen Sekretär der KPD Ortsgruppe Zittau gewählt. . Am 17. November 1929 finden Kommunalwahlen statt. Martin Wehnert wird Abgeordneter  der kommunistischen Stadtverordnetenfraktion, der er bis 1933 angehört. [1] Am 27. Januar 1932 spricht er bei einer öffentlichen Erwerbslosenversammlung der KPD in Olbersdorf zum Thema: “ Wer zeigt den Erwerbslosen den Ausweg?“. Bei einer Versammlung der KPD im „Lämmchen“ in Porajow (Großporitsch) spricht er zum Thema: „ Eiserne Front oder Rote Einheit?“ Am 07.11.1932 spricht Martin Wehnert bei einer Versammlung der KPD zum Thema „Gemeindewahlen“. Bei der, von den Nazis für den 05. März 1933 angesetzten Reichstagswahlen, standen auch Martin Wehnert und Reinhold Hentschke, für den Wahlkreis Dresden – Bautzen, auf der Kandidatenliste. Gemeinsam mit seiner Frau Lina unterhielt er ab 1928 eine kommunistische Volksbuchhandlung. Diese war die einzige KPD Buchhandlung außerhalb Dresdens. Die Buchhandlung befand sich erst in der Amalienstr.02, später auf der Inneren Oybiner Str.16. Martin Wehnert wird zum Stadtverordneten gewählt. Lina Wehnert, ebenfalls Mitglied der KPD, wurde am 13. November 1932 als unbesoldete Stadträtin für Sozialwesen gewählt. Kurz nach der Machtergreifung Hitlers, wird Martin Wehnert in das KZ Hainewalde und später in das KZ Hohenstein verschleppt. Etwas später auch seine Frau Lina. Nach ihrer Entlassung werden beide in Halle dienstverpflichtet. Auch da unterliegen sie ständigen Verhören und Misshandlungen durch die Gestapo. Als ihnen ein neues Verhör mit Verhaftung angedroht wird, nehmen sich beide am 18. August 1940 das Leben. Quelle: [1] Geschichte der Arbeiterbewegung des Kreises Zittau
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