Fremdarbeitslager „Seiferts Höhe“ in Hirschfelde

An vielen Orten entstanden Lager zur Unterbringung von Fremd- und Zwangsarbeitern. So entstand auch eines dieser Lager in Hirschfelde bei Zittau. In dem Fremdarbeitslager waren vor allem italienische und sowjetische Arbeiter untergebracht. Geschichtlicher Hintergrund: Im Jahr 1941 ist das Gelände Standort eines Fremdarbeiterlagers für italienische Arbeitskräfte. Bauarbeiten am Flussbett der Neiße und dem Hirschfelder Kraftwerk; sie zählen zu den Haupteinsatzgebieten. In den Jahren 1942 und 1943 wird für die zusätzliche Unterbringung von „Ostarbeitern“ wird das Fremdarbeiterlager um zahlreiche Wohnbaracken und Funktionsgebäude erweitert. Ein Hauptgrund für den weiteren Arbeitskräftebedarf ist der Bau der Vorschaltanlage im Hirschfelder Kraftwerk. Etwa 800 Arbeitskräfte verschiedener Nationen waren 1944 im Fremdarbeiterlager untergebracht. Sichtbar Die ehemalige Wasch-/Toilettenbaracke ist heute das Vereinshaus der Kleingartenanlage "Einheit" e.V. an der B99 Ortsteil Hirschfelde. Sie ist noch im Originalzustand, nur die mittleren Fenster wurden erneuert. Die Baracke gehörte zum ursprünglichen Lager für italienische Fremdarbeiter. Um sie herum standen damals noch 4 weitere Baracken, welche auch zur Unterbringung der Arbeiter dienten. Erinnerung Am 2.Juni 2010 wurde ein Ehrenhain in Hirschfelde übergeben. Schüler_innen und Jugendliche forschen nach weiteren Erkenntnissen und haben darüber eine Ausstellung konzipiert. Quellen: Sächsische Zeitung http://www.parkschule.info/lager/
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