Archive for the ‘Zittau’ Category

Hotel Sächsischer Hof – Folterkeller der SS in Zittau

Gleich nach der faschistischen Machtergreifung am 30. Januar 1933 richtete der SS-Sturm 46 im damaligen Hotel „Sächsischer Hof“ eine „Wache“ ein, die in Wirklichkeit eine Folterstätte für festgenommene Antifaschist_innen  war. Hans Prodehl trat freiwillig der ehemaligen SS bei und war der Sturmführer des SS-Sturmes. Er führte größtenteils die Vernehmungen und befahl den SS-Leuten, dass diese […]

„No pasaran!“ – Zittauer Antifaschisten unterstützten die Internationalen Brigaden

Auch Antifaschisten aus Zittau unterstützten den Freiheitskampf des spanischen Volkes gegen den faschistischen Putsch von General Franco und seinen „Helfern“, deutschen und italienischen Faschisten. Unter ihnen waren: Reinhold Hentschke, Bruno Schröter, Arthur Neumann, Richard Horn, Willi Netsch, Karl Krause, Erich Kindermann, Franz Velow, Fritz Klemm, Alfred Förster und Reinhold Rau. Einige von ihnen kamen in […]

Zittauer Antifaschisten im Strafbataillon 999

Nachdem der „Blitzkrieg“  gegen die Sowjetunion im Herbst 1942 gescheitert war, bildete das faschistische Oberkommando der Wehrmacht die „Bewährungseinheit 999“. Die „Wehrunwürdigen“, all diejenigen, die wegen politischer oder auch krimineller Vergehen Bestraften, wurden zur „Bewährung“ in diese Einheit gesteckt. Die Einsatzgebiete dieses Bataillons waren vor allem Jugoslawien und Griechenland. Der Plan der Faschisten ging jedoch […]

Das Mahnmal für Verfolgte des Naziregimes in Zittau

Am 29. September 1945 fand in Zittau eine Gedächtniskundgebung statt. In der Gedenkschrift mit dem Titel: „Wir wollen sie nie vergessen!“ hieß es damals: „Die Zittauer Antifaschisten werden ihnen … ein Mahnmal errichten, dass nicht nur der Gegenwart, sondern auch der zukünftigen Generation zum Bewusstsein bringen soll, welche Verbrechen nicht nur Deutsche an Deutschen begangen […]

Justizterror gegen Antifaschisten

In der Amtshauptmannschaft Zittau fanden 1933 insgesamt 11 Gerichtsprozesse gegen 154 Antifaschisten statt. 1934 waren es 7 Gerichtsprozesse gegen 36 Antifaschisten. Im Juli 1934 wurde vor dem Sondergericht in Freiberg ein Prozess gegen eine Widerstandsgruppe aus Oberseifersdorf geführt, bei der 5 Kommunisten zu 7 Jahren Zuchthaus, sowie 13 Monaten Gefängnis verurteilt wurden. Im August 1934 […]

Tag der Antifaschisten in Zittau

Am 29. Juli 1923 rief die KPD zu einem Tag der Antifaschisten auf. Auch in Zittau versammelten sich mehrere Tausend Arbeiter auf dem Marktplatz wo sie ihre Bereitschaft bekundeten, die durch die Novemberrevolution erkämpften Rechte zu verteidigen und weiter auszubauen. Martin Miller begrüßte eine Delegation der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPTsch), die dem Zittauer Kommunisten, […]

Gaststätte Mandau

Die Spartakusgruppe war eine Vereinigung von marxistischen Sozialisten in Deutschland. Diese trat im April 1917 der neugegründeten USPD bei, behielt aber darin ihren Gruppenstatus. Am 11. November 1918 benannte sich die Gruppe auf Initiative von Karl Liebknecht, in Spartakusbund um. Dieser bildete nun eine eigenständige, reichsweite Organisation. Am 1. Januar 1919 ging er in der […]

Stolpersteine – PAULA UND HERMANN KEIL

Paula und Hermann Keil waren 1930 aus Berlin nach Zittau gekommen und eröffneten in der Inneren Weber Straße 29 ein Hut-Geschäft. 1933 gehörten Hut-Keils zu den ersten jüdischen Geschäftsleuten, die denunziert wurden. Auf diesem Weg versuchten einige Zittauer und Löbauer, das Ehepaar Keil aus dem Geschäft zu drängen, zeigten sie an, weil sie angeblich zu […]

Stoplerstein – LEO ELEND

Leo Elend trat 1929 die Stelle des Religionslehrers und Predigers in der Israelitischen Religionsgemeinde in Zittau an. Innerhalb wurde er als Lehrer und Mensch sehr geschätzt, insbesondere für seinen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Zunächst wohnte er in der Komturstraße. Wenige Wochen nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, wurde Leo Elend durch die SA verhaftet: „Das bei dem […]

Stolersteine – OLGA DIENSTFERTIG UND ELSA GÜCKEL

Olga Dienstfertig wurde als erstes Kind des Handelsmannes David Felix und seiner Frau Rosa, geborene Werner, am 17. Juli 1876 im böhmischen Rackonitz geboren. Die Eltern sind auf dem jüdischen Friedhof beerdigt. Ab 1924 wohnte Olga Dienstfertig mit der Familie ihrer Tochter im Haus Breite Straße 1. In ihrer Wohnung betrieb sie ein kleines Textilgeschäft. […]

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Gedenkkultur.info, c/o. Infoladen Zittau, Äußere Weberstraße 2, 02763 zittau